Deprecated: Function set_magic_quotes_runtime() is deprecated in /distribution/common.php on line 106 Der Berufsverband Discjockey e.V • Thema anzeigen - Private Party und GEMA
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Private Party und GEMA

Auf was sollte geachtet werden? Fragen und Antworten hier

Private Party und GEMA

Beitragvon Lutz.Scheffler am Mo 5. Apr 2010, 13:13

Immer wieder ein Thema für alle privaten Veranstalter ist die GEMA Gebühr.
Keiner weiß, wann sie überhaupt fällig ist und wann nicht. Auch, wie hoch ist die Gebühr, wird oft gefragt.
Ein Profi-DJ wird natürlich seine Auftraggeber darüber informieren.

Aber auch hier wollen wir ganz simpel und einfach diese Frage klarstellen.

Wenn man privat feiert, heißt dies noch lang nicht, dass es auch eine private Feier ist.

Die GEMA sagt dazu, wenn sich alle Gäste der Feier untereinander kennen, ist es eine private Feier
und somit nicht GEMA-Pflichtig. Wenn allerdings nur ein Gast dabei ist, der einen anderen nicht persönlich kennt,
ist es eine öffentliche Veranstaltung und somit GEMA-Pflichtig.

Am besten ist es immer mit dem DJ abzustimmen, wie man auf der sicheren Seite ist.
Lutz Scheffler - BVD Vorstand
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Re: Private Party und GEMA

Beitragvon Netwizard am Fr 20. Aug 2010, 21:50

Das ist ja eine recht harte Definition. Danach wäre fast jede Hochzeit auf der ich im letzten Jahr gespielt habe keine private Party mehr. Grade auch bei der letzten. Der Bräutigam kam aus dem Libanon und dessen Verwandschaft kannte eigentlich außer der Brautfamilie so keiner. Schon hätten wirs. Ähnlich sieht es auch bei türkischen Hochzeiten aus, bei denen bis zu 500 Gäste durchaus noch normal sein können. Oder nehmen wir die Geburtstagsfeier, auf die mein bester Kumpel seine neue Freundin mitbringt, die kann ja gar nicht jeden persönlich kennen. Also für meine Begriffe ist: Wenn allerdings nur ein Gast dabei ist, der einen anderen nicht persönlich kennt,... viel zu kleinlich von der GEMA.
PMPO ist die Leistung, die frei wird, wenn die Box aus 2m Höhe auf Beton kracht!
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Re: Private Party und GEMA

Beitragvon Ole.Möhlenkamp am Fr 20. Aug 2010, 23:02

Es mag vielleicht kleinlich sein, entspricht jedoch der aktuellen Rechtssprechung, so dass man sich - zumindest als Veranstalter - daran halten sollte. Aus Sicht der DJs ist es auf jeden Fall ratsam, die Veranstalter im Vorfeld auf die GEMA-Pflicht hinzuweisen - ich verstehe das als Service für meine Kunden, denn viele wissen gar nicht, dass es die GEMA gibt, vor allem im Hinblick auf Hochzeiten etc.!
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Re: Private Party und GEMA

Beitragvon Hendrik.Scholz am Mo 23. Aug 2010, 09:19

Hallo zusammen,

Lutz' Definition ist zwar korrekt, in der Regel wird es aber nicht ganz so eng gesehen. Prinzipiell sind Hochzeitsfeiern im normalen Rahmen nicht wirklich interessant für die GEMA. Von der GEMA wurde uns ein Richtwert von ca. 50 Personen als Grenze genannt - soll heißen, dass nach Hochzeiten mit unter 50 Gästen kein (GEMA-)Hahn kräht. Bei Feiern übner 50 Gästen "könnte" es GEMA-pflichtig werden. Allerdings auch nur, wenn es "zu öffentlich" wird. Eine Promi-Hochzeit oder eine Türken-Hochzeit mit mehreren 100 Gästen ist also auf jeden Fall GEMA-pflichtig.

Ich als DJ sehe es daher vor allem als meine Aufgabe an, die Veranstalter von kleinen Hochzeiten, die wegen GEMA fragen, zu beruhigen und ihnen zu sagen, dass man das Thema GEMA bei kleinen Feiern unberücksichtigt lassen kann.

Beste Grüße zum Montagmorgen,
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Re: Private Party und GEMA

Beitragvon Junker am Mo 29. Nov 2010, 17:34

Lutz, wie sieht Deine Definition für "Profi-DJ" aus?

Ist das jemand, der hauptberuflich tätig ist? Oder kann das auch jemand sein, der nebenberuflich auflegt, sich aber dennoch mit den Gesetzen auskennt und entsprechend seine Kunden über mögliche Fallstricke aufklärt?

Hier sehe ich auch schon wieder das Vorurteil, daß alle nebenberuflichen DJs "Trottel" sind, für ein paar Taler wohlmöglich "illegal gesaugte" Musik auflegen, hauptberuflichen DJs die Jobs wegnehmen uvm.
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Re: Private Party und GEMA

Beitragvon Lutz.Scheffler am Di 30. Nov 2010, 00:43

Hallo Bernd.
Also Profi-DJ hat nichts mit haupt- oder Nebenberuflicher Arbeit zu tun, meine ich.
Profi bezieht sich einfach auf die Ausführung seines Jobs. Machst du es professionell oder nicht,
arbeitest du mit professioneller Technik, hast du eine einigermaßen fundierte Ausbildung, usw.

Das meine ich.
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Re: Private Party und GEMA

Beitragvon Junker am Di 30. Nov 2010, 08:42

Völlig unprofessionell ist z.B., wenn ein mobiler DJ mit seinen beiden CDJ-2000 von Pioneer protzen will, kein Taktgefühl hat und somit auch nicht beatgenau mixen kann. Warum wirft dieser sog. Profi dann sein Geld für - ohne Zweifel - professionellstes Equipment aus dem Fenster, wenn er dieses überhaupt nicht, seinem Verwendungszweck entsprechend, richtig einsetzen kann?

Diesen "Kaufzwang" sieht man ebenfalls im täglichen Leben. 30 Minuten im Monat telefonieren, 10 SMS verschicken, nie ins Internet gehen, aber das neueste iPhone haben und dafür 50,-/Monat bezahlen. HAuptsache, man ist cool und gehört dazu ... :?
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Re: Private Party und GEMA

Beitragvon Lutz.Scheffler am Di 30. Nov 2010, 13:33

Hallo Bernd.

Du hast scheinbar arge Probleme mit einem Mitbewerber.

Professionell wäre es dann von Dir, ihn mit zum nächsten BVD e.V. Regionaltreff zu nehmen,
ihm Deine Unterstützung anzubieten, denn Du hast ja langjährige Erfahrungen.
Manchmal hilft ein offenes Gespräch um Kleinigkeiten zu klären eher,
als sich über ihn zu Beschweren.

Denk mal darüber nach.
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Re: Private Party und GEMA

Beitragvon Junker am Di 30. Nov 2010, 16:37

Nein Lutz, ich habe keine "argen Probleme" mit einem Mitbewerber.
Dieses Thema hat auch nichts mit dem Zappelparty-DJ zu tun, über den ich mich in einem anderen Thread negativ geäußert habe. ;)

Mir gehen nur mittlerweile einige Dinge gewaltig auf den Senkel, wenn es um die Definition "professionell" geht. Um ein Profi zu sein, sollte man natürlich sein Handwerk verstehen und auch einen Gewerbeschein haben. Da sind wir uns sicher einig. Aber bei Deiner Aussage "professioneller Technik" und "einigermaßen fundierte Ausbildung" sträuben sich mir die Nackenhaare.

"Professionelle Technik" muß nicht heißen, daß man den teuersten CD-Player haben muß. Schlimmstenfalls kann man mit den zahlreichen Features nicht einmal annähernd umgehen bzw. diese nutzen. Den CDJ-2000 könnte ich beispielsweise vollends nutzen, sehe aber keinen Anlass dazu, soviel Geld dafür auszugeben. Jüngst habe ich mir ein neues Case "gestrickt". Dieses hat nicht annähernd 1.000,- gekostet, beinhaltet aber einen ordentlichen UND FUNKTIONIERENDEN Midi-Controller, einen kompletten PC mit überdimensionierten 2 x 2,7 GHz und 1 TB Speicher (von wegen Laptop :D ), einem 24"-TFT, einem 6-Kanal Mixer mit zwei separaten Master-Ausgängen uvm.

Warum soll ich also für einen einzigen (!) CD-Player das Geld aus dem Fenster werfen?
Nur, weil die Kollegen dann denken, daß man ein Profi ZU SEIN SCHEINT, wenn man einen (oder zwei) CDJ-2000 hat?

Mit dem "billigen" MMC-1 kann ich z.B. genau so gut mixen, wie mit wesentlich teureren Geräten. Und wenn ich keinen Bock auf eigenständiges Mixen habe, dann lasse ich die Beats automatisch angleichen. Das funktioniert wunderbar :D
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